Kapitel 1 - Willkommen in Rokugan

14 Fruchtgebir (Jahr unbekannt)

Akilo Likikita, Laiki Mafeyashi, Siggy Rasgard und Tarbin Stolzfuss erwachen in dem Dorf Kaijo, in Rokugan, ohne viele Erinnerung an wer sie sind, wo sie sind und was sie dort machen. Sie wissen kaum etwas über sich selbst oder ihre Lebensziele.
Sie reden ein wenig untereinander bevor zwei weitere Figuren zu ihnen stoßen. Einer der beiden behauptet, die vier seien Spione, doch scheint der andere, ältere Mann dem nicht sehr zu glauben. Sie stellen sich als Moshi Douhai und Shinda Hiramori vor; der erste, ein alter Mann, der jedoch etwas Autorität zu haben scheint, der zweite eher militärisch angehaucht.
Akilo steht auf und grüßt sie förmlich mit einer Verbeugung, während Tarbin und Siggy versuchen sie zu überzeugen, dass sie keine Spione sind. Sie wollen wissen, was im Dorf passiert, da sie bemerken, dass es in Flammen steht. Moshi erklärt, dass sie angegriffen worden sind, es jedoch vorerst überstanden haben.
Kurz darauf kommt eine dritte Figur in die Szene, die mit einem Verbandkasten zu Moshi Douhai geht, um sich über seine Gesundheit zu informieren. Sie wird als Hasu Yukiniko vorgestellt und möchte auch sehr bald wissen, wer die vier Unbekannten sind. Shinda Hiramori behauptet, nicht mehr so sicher, dass es Spione der Onis sind, doch er wird von der alten Dame überhört. Laiki und Siggy interessieren sich für die Verletzten und nach einer kurzen Vorstellungsrunde bringt Yukiniko sie zu diesen. Die beiden so unterschiedlichen Frauen widmen sich den Verletzten und tun ihr Bestes, um einige verwundete Milizen zu heilen.
Mittlerweile versucht Akilo Shinda und Moshi zu verstehen zu geben, das sie bereit ist dem Dorf in Gefahr zu helfen, was Shinda nur noch nervöser macht, sodass er erstmals geht. Moshi scheint den Vorschlag gut zu finden, doch will er mit den anderen darüber reden. Tarbin bemerkt ein seltsames Amulett um den eigenen Hals, und begutachtet es kurz. Dann folgt er Akilo und Moshi zu dem Hauptplatz des Dorfes. Dort sehen sie einen Tempel und vor diesem finden sie Laiki und Siggy wieder.
Die vier bemerken, dass sie alle diese Amulette tragen und entdecken einen Mann, der im Tempel eine Statue von einem großen Menschen reinigt. Sie besprechen kurz, wie komisch es sei, dass sie alle diese Amulette tragen. Kurz darauf kommen Moshi Douhai, Shinda Hiramori und Yukiniko Hasu zu den Vieren. Sie glauben ihnen prinzipiell, dass sie keine Spione der Onis sind, doch würden sie gerne einen Beweis haben. Sie würden gerne das die vier sie beim Kampf gegen die Onis unterstützen. Die Vier wollen wissen, wie die Onis aussehen und die drei Rokuganer bringen sie zu dem Ort an dem wohl, vor weniger als einer Stunde, noch gekämpft wurde. Zwei tote Onis liegen dort. Sie sehen wie Menschen aus, aus denen komische pilzartige Gewächse raus sprossen und teilweise wie Hörner aussehen. Siggy sagt, sie erkennt sie wieder und sie seien der Grund, wieso sie auf Reisen sei. Auch Akilo sagt nach wie vor, dass sie vor hat, dem Dorf zu helfen und Laiki schließt sich dem an. Sie scheint Shinda beweisen zu wollen, dass sie eine der Guten ist. Tarbin möchte kurz privat mit Moshi reden und verlangt dann, unter vier Augen, eine Bezahlung für deren Dienste. Er schafft es, fünf Goldstücke pro Oni Kopf heraus zu handeln die sie zurück ins Dorf als Beweis bringen sollen. Danach wird er von Akilo und Siggy ausgefragt, was er denn mit Moshi verhandelt habe. Die vier fragen dann nochmal nach dem Medaillon und der Statue im Tempel. Das Medaillon wurde ihnen nicht von Shinda angelegt, der sie vor dem Dorf auf der Straße bewusstlos gefunden hat und mit seinen Soldaten ins Dorf gezogen hat, und auch nicht von Moshi Douhai. Es ist ein Medaillon des Fharlanghn, der Gottheit der Pfade und der Reisenden. Der Tempel im Dorf, hingegen, ist Obad-Hai gewidmet, dem Gott der Natur. Danach informieren sich die vier, wo sie Onis finden könnten. Anscheinend sind diese in drei Lagern um das Dorf herum verteilt, sodass es von dem Rest der Welt abgeschnitten ist. Eines ist im Sued-Osten, in Richtung Kyuden Ikoma. Dies ist ein Dorf, das dem Clan des Löwen gehört. Die Gruppe erfährt, dass auf Rokugan verschiedene Clans regieren, die wohl nicht immer im Frieden zueinander leben. Das Dorf Kaijo ist Teil des Clans des Kranichs und liegt an der Küste zum Meer. Im Westen von Kaijo liegt die Stadt Seppun-shin und auf dem Weg dorthin scheint ebenfalls ein Lager der Onis zu sein. Auch im Norden, auf den Weg zu der Stadt Kenkai, scheint ein Posten der Onis zu sein. Moshi rät ihnen jedoch diesen nicht als erstes auf zu suchen, da die Onis dort wohl einen alten Turm eingenommen haben.
Die Vier fragen, wo sie übernachten können und Yukiniko Hasu sagt ihnen ,dass sie die Besitzerin der Taverne „Das Glückssymbol“ ist und sie dort gerne Willkommen heißt. Sie bekommen sogar eine Suppe aufs Haus spendiert. Tarbin besorgt allen ein Zimmer und die Gruppe rastet dort, mit dem Beschluss, am Morgen darauf auf Oni jagt zu gehen.

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Am folgenden Tag, gehen die Vier los. Sie sehen nochmal Shinda und Moshi Douhai vor, der von den Onis zerstörten, Palisade, die um das Dorf aufgebaut ist. Laiki fragt Shinda, wieso er nicht mit ihnen kommt, doch Shinda scheint sehr an das Dorf gebunden zu sein. Er hat nur noch zwei Männer und falls die Onis angreifen, will er im Dorf sein, um es zu verteidigen. Die Shinrei sieht dies ein und macht sich mit den drei neuen Gefährten auf.
Die Gruppe beschließt nach Westen aufzubrechen. Akilo und Siggy bemerken, das zwischen Laiki und Shinda wohl gegenseitiges Interesse besteht und fordern sie auf, ihn besonders zu grüßen. Sie lässt es jedoch.
Die Gruppe geht nach Westen und reist in die Hügel, die sich dort von Norden nach Süden ausbreiten. Sie gehen den ganzen Tag einen Pass hinauf und rasten gegen Mittag. Kurz vor Ende der Rast, als Siggy dabei war Beeren zu ernten, bemerkt Akilo Geräusche und Bewegungen um ihr Lager herum. Die Vier schauen sich um und bemerken, dass ein halbes Dutzend übergroße Tausendfüßler sie umzingelt haben und aggressiv auf sie los laufen. Die Gruppe verteidigt sich wie sie kann, doch einige werden von den Biestern gebissen und Tarbin sogar vergiftet. Siggy und Laiki helfen ihm, das Gift zu entfernen und die Wunde zu heilen. Sie gehen weiter, obwohl es durch Tarbins lahmenden Bein nicht so einfach ist. Akilo sucht vergebens nach einem Fluss in diesem Bergpass. Am Ende des Tages erreichen sie ein kleines Waldgebiet und rasten dort.

Danach: Kapitel 2 – Das Oni Lager

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